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Probleme mit Wasserkraftprojekten im Wallis

Aktuelles

Wegen falscher Berechnungen fallen drei wichtige Wasserkraft-Projekte im Kanton Wallis weg, berichtet die Nachrichtenplattform Infosperber. Sie hätten helfen sollen, die Winterstromlücke zu schliessen.

Am schwersten wiege der Verzicht auf die Gornerli-Staumauer (Bild), die mit 650 GWh die grösste Ausbeute hätte bringen sollen. Der Stromkonzern Alpiq musste laut Infosperber seine hohen Erwartungen dort drastisch zurückstufen. Der hinter Zermatt, südlich des Gornergrats geplante Stausee könne nämlich bis 2030 höchstens einen Drittel des vorgesehenen Wassers aufnehmen. Schuld daran ist verblüffenderweise die Gletscherschmelze: Sie verläuft nicht so schnell, wie erwartet. Unrealistische Perspektiven plagen auch die Projekte Moiry, ebenfalls von Alpiq, und Les Toules von Romande Energie.

(Bild: Alpiq)