Plädoyer für progressive Strompreise
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Die Forderung nach einer Progression bei den Stromtarifen finde Anklang, meldet die Informationsplattform Infosperber. Sie beruft sich auf eine repräsentative Meinungsumfrage von Demoscope, die sie selbst in Auftrag gegeben hatte.
Der Konsumentenschutz und Umweltorganisationen forderten schon lange, die fixen Grundtarife abzuschaffen und stattdessen progressive Strompreise einzuführen, schreibt Infosperber im Beitrag. Progressive Strompreise heisst in diesem Fall: Wer mehr verbraucht oder verschwendet, soll auch mehr pro Kilowattstunde zahlen. Für Demoscope wurde den Befragten folgendes System vorgeschlagen: Jede Person sollte die ersten 1000 Kilowattstunden sehr günstig erhalten. Nachher sollten die Strompreise stufenweise steigen, je mehr Strom verbraucht wird. 55 Prozent der Befragten erklärten sich gemäss Infosperber mit dem Vorschlag einverstanden, 32 Prozent waren nicht einverstanden.
(Bild: Infosperber)