Heimisches Biomethan
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Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken. Das geht aus einer Studie unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hervor.
Gasimporte liessen sich auf diesem Weg signifikant verringern, die Schweiz würde weniger abhängig vom Weltmarkt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) erstellt und Anfang dieses Jahres veröffentlicht. Die Studie untersucht detailliert, welches Potenzial in Biomasse wie Holz, Klärschlamm oder Grünabfall verborgen liegt, um fossiles Gas zu ersetzen und somit weniger klimaschädliches Kohlendioxid freizusetzen. Das Ergebnis macht Mut: Mithilfe von Holzvergasern, Biogasanlagen und ähnlichen Einrichtungen könnte ein substanzieller Anteil des laut der Studie um den Faktor drei bis fünf zurückgehenden, zukünftig also erheblich kleiner zu erwartenden Schweizer Gasbedarfs gedeckt werden.
(Bild: Gerfriedc/Wikimedia Commons)