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Günstige Herstellung von grünem Wasserstoff

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Gemeinsam mit Forschenden der französischen Forschungsinstitute «Institut de la Corrosion» in Brest und «LEMTA» in Nancy arbeiten die Empa-Forschenden an günstigeren Alternativen für zwei Schlüsselkomponenten der Elektrolyse-Geräte. Im Visier der Forschenden steht die sogenannte «Polymer Electrolyte Membrane Water Electrolysis»-Technologie.

Elektrolyseure mit der «Polymer Electrolyte Membrane Water Electrolysis»-Technologie (PEMWE) sind effizient und kompatibel mit Energieschwankungen, die aus erneuerbaren Quellen zu erwarten sind. Die Umgebung, die im Elektrolyseur herrscht, ist allerdings korrosiv. In der zentralen Kammer des Elektrolyseurs löst sich Stahl schlichtweg auf «wie Zucker in einer Tasse Tee», so Empa-Forscher Konstantin Egorov. Die Komponenten für die Zu- und Ableitung des Wassers und der entstehenden Gase innerhalb des Elektrolyseurs bestehen deshalb aus Titan, das sowohl teuer als auch schwierig zu verarbeiten ist. Materialwissenschaftler Egorov sucht deshalb nach Wegen, das teure Platin zu ersetzen, ohne die Korrosionsbeständigkeit zu beeinträchtigen. Dafür setzt er auf eine besondere Form des Titanoxids, das sogenannte hochkristalline sauerstoffarme Rutil.

(Bild: Empa)