Wie es um die Stausee-Pegelstände steht
SRF meldete Anfang Juni, die Füllstände der Schweizer Stauseen seien auf einem mehrjährigen Tief. Das Risiko bestehe, dass die Reserve bis zum Winter knapp ist. Zusätzlich ist die Versorgungslage beim Gas angespannt.
Speziell im Winterhalbjahr kommt den Wasserreserven in den Stauseen eine grosse Bedeutung punkto Versorgungssicherheit zu – quasi als Batterie für den Winter. Doch die Füllstände der Stauseen sind bescheiden. «Schon das letzte Jahr war sehr trocken und der letzte Winter war wiederum trocken mit wenig Schneefall», sagte Robert Itschner, Chef des Stromkonzerns BKW gegenüber SRF. Mangelt es gleichzeitig an Wasser- und Gasreserven, wirkt sich dies auf den Strompreis aus. SRF entwarnt im Beitrag aber: Aktuell gebe es keinen Grund zu übertriebener Sorge. «Die Versorgungssicherheit ist grundsätzlich gewährleistet. Falls wir tatsächlich einen sehr kalten Winter hätten, nicht genügend Gas in Europa und noch weitere Herausforderungen, etwa mit der Kernkraft aus Frankreich, kann es einfach sehr eng werden», kommentierte BWK-Chef Itschner die aktuelle Situation.
(Bild: SRF)