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Was Städte gegen die Hitze unternehmen

Aktuelles

In den Städten wird die Hitze im Sommer schnell drückend. Oft ist es dort deutlich wärmer als im Umland. Auch Schweizer Städte sind gefordert. SRF liess ihren Wissenschaftsredaktor erklären, welche Massnahmen helfen können.

Das Konzept der sogenannten Schwammstadt ist momentan sehr populär. Man versucht dabei, den Boden möglichst viel Regenwasser aufsaugen zu lassen. Bei hohen Temperaturen verdunstet ein Teil der Bodenfeuchte wieder. Bäume, Büsche und das Gras ziehen Wasser und lassen es ebenfalls verdunsten. Dies kühlt die Umgebung. Von Sickergruben, offenen Wasserflächen, Fassaden und Dachbegrünungen darf man sich ähnliche Wirkungen erhoffen. Eine weitere Massnahme sind Schneisen, welche die Durchlüftung der Städte ermöglichen. Für extreme Hitzeereignisse sollten kühle Orte zur Verfügung gestellt werden, es braucht entsprechende Dispositive für Altersheime und Spitäler. Von diesen Massnahmen darf man laut dem Wissenschaftsredaktor allerdings keine Wunder erwarten. Es gehe primär darum, mit solchen Massnahmen Gegensteuer zu geben, damit sich die Städte möglichst nicht noch mehr aufheizen oder zumindest in der Nacht wieder besser auskühlen.

(Bild: SRF)