Klimaresilientes Bauen
Die ungewöhnliche Hitze hält die Medien in Bann. Auf SRF diskutierten Fachleute in einem Beitrag das klimaresiliente Bauen. Ziel ist es, ohne Klimaanlagen angenehme Innenraumtemperaturen zu erreichen.
Bei 37 Grad trafen sich in Allschwil (BL) Johannes Eisenhut, Geschäftsführer des Projektbüros Senn, und Architekt Alexander Franz von Herzog & de Meuron. Gemeinsam realisierten sie in dieser Vorortsgemeinde ein Bürogebäude aus Holz namens «Hortus» (lateinisch für Garten). In ihm werde es trotz grosser Aussenhitze nur 25 Grad warm, ohne klassische Klimaanlage. Im Gebäude Hortus trägt unter anderem die spezielle Decke zum Hitzeschutz bei. Sie besteht aus Lehm, einem wiederentdeckten Baumaterial. «Lehm ist eine Speichermasse, die überschüssige Wärme aufnimmt und in der Nacht wieder abgeben kann, sodass es am Tag kühl bleibt», erklärte Architekt Alexander Franz dem SRF-Team. Ist Kühlung notwendig, so wird diese über den Boden geliefert, Stichwort Geothermie. Vertikale Photovoltaikanlagen werden auch für die Beschattung genutzt.
(Bild: SRF)