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Geplatzte Wasserstoffträume

Aktuelles

Wasserstoff sollte den Verkehr und die Industrie klimafreundlich machen. Nun werden reihenweise Projekte gestoppt, meldet SRF. Allgemein wird wegen dem vermehrten Gebrauch von Batterien eine sinkende Nachfrage konstatiert.

Auf dem Brienzer- und Thunersee hat sich die Schifffahrtsgesellschaft BLS gegen Wasserstoff entschieden und setzt stattdessen auf Elektroantriebe mit Batterien. In Seewen, Brugg und Gerlafingen wurden geplante Produktionsanlagen gestoppt, und Agrola gibt ihre Wasserstoff-Tankstellen in Zofingen, Rothenburg und Schötz wieder auf, meldet SRF. Auch die Axpo, Betreiberin der grössten Wasserstoff-Produktionsanlage der Schweiz in Domat/Ems, spüre das Problem: Es fehlen Abnehmer. Der Wasserstoffmarkt für Mobilität sei in den letzten Jahren nicht wie erwartet angelaufen, auch die Nachfrage aus der Industrie sei zurückhaltend, sagt Axpo-Mediensprecher Stephan Weber gegenüber dem Sender. Die produzierende Branche wünscht sich deshalb mehr Unterstützung vom Bundesrat.

(Bild: SRF)