Bessere Materialien für die Wasserstoff-Verarbeitung
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Empa will die Grundlagen des Protonentransports in Materialien wie robuste Membranen aus Spezialkeramiken mit neuen Methoden beleuchten. Man erhofft sich eine Steigerung der Effizienz bei der Produktion.
«Grüner», also mit erneuerbarer Energie produzierter Wasserstoff kann als Energiespeicher und Treibstoff zum Einsatz kommen. Um seine Produktion und Nutzung effizienter, langlebiger und kostengünstiger zu machen, sind neue Materialien erforderlich. So sind Membranen aus Spezialkeramiken, die in Brennstoffzellen und Elektrolyseuren zum Einsatz kommen, massgeblich mitverantwortlich dafür, wie effizient die Geräte funktionieren. Wie genau das Verhalten der Wasserstoffionen – der Protonen – in den Keramikmembranen mit deren Materialstruktur zusammenhängt, ist noch nicht vollumfänglich verstanden. In einem vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierten Projekt wollen das Empa-Forschende mit internationalen Forschungspartnern herausfinden.
(Bild: Empa)