Die Anzahl der batterieelektrischen Fahrzeuge nimmt stetig zu, die dafür notwendige Ladeinfrastruktur muss nun in kurzer Zeit aufgebaut werden. Für Einfamilienhäuser sind die Lösungen bekannt und die Umsetzung relativ einfach. Bei Mehrfamilienhäusern, Wohnbaugenossenschaften, Einstellhallen und auf öffentlichen Parkfeldern ist die Frage komplexer. Es besteht das Risiko von Fehlinvestitionen und dass AutomobilbesitzerInnen den Wechsel auf ein E-Auto aufschieben, da sich der Aufbau der nötigen Ladeinfrastruktur aufgrund langer Umsetzungs- und Entscheidungsprozesse verzögert.
Den Teilnehmenden wurde am Kurs die Ausgangslage der Thematik aufgezeigt und praxisnahe Antworten auf die aufkommenden Fragen gegeben. Anhand von Beispielen wurde der Planungsprozess sowie das Zusammenspiel zwischen Liegenschaftsbesitzenden und MieterInnen veranschaulicht. Auch Abrechnungssysteme wurden präsentiert und erklärt.
Die Teilnehmenden während dem Referat von Jules Pikali.
Ein herzlicher Dank geht an die Sponsoren und Patronatspartner, die diesen Kurs ermöglicht haben. Zudem möchten wir uns bei den Referierenden Jules Pikali (OekoWatt AG), Marco Piffaretti (sun2wheel AG), Andreas Burgener (auto-schweiz), Remo Mucha (Helion), Beni Riedi (eCarUp AG) und Peter Arnet (BKW Smart Energy & Mobility AG) bedanken.